Afrika

Trotz jahrzehntelanger staatlicher Entwicklungs- und Katastrophenhilfe durch die Industrieländer hat sich die Lage der meisten Schwarzafrikaner keineswegs verbessert: Hunger und Seuchen, Krieg und Flüchtlingselend bestimmen ihren Alltag. Die Experten sind sich inzwischen einig:
Hauptursache für das fortgesetzte Elend ist die Tatsache, daß es in den meisten Ländern Schwarzafrikas an wirtschaftlichen Strukturen fehlt, in der die Menschen langfristig unabhängig und selbständig ihre Existenz sichern können.

Erst wenn möglichst vielen Kindern die Chance auf eine gute Schul- und Handwerksausbildung geboten wird, kann nach und nach eine regionale Wirtschaftsstruktur mit mehr Arbeitsmöglichkeiten auf dem Land entstehen.

Erst wenn die nachwachsende Generation auf dem Land eine konkrete Existenzperspektive erhält, wird die Elendsflucht in die großen Städte und nach Europa aufhören!

"Hilfe zur Selbsthilfe"

Unter diesem Motto haben wir im Süden des Senegal vor zehn Jahren Entwicklungshilfe der besonderen Art begonnen.
In Baïla, einer Gemeinde mit etwa 2000 Einwohnern nahe der Provinzhauptstadt Ziguinchor, ist die Kinderhilfe Senegal e.V. eine enge Partnerschaft mit der "Union pour Development du Baïla" (UDB) eingegangen und hat inzwischen vier Schulprojekte erfolgreich durchgeführt:

Konzeption und Betrieb der Schulen liegt ganz in der Hand der einheimischen UDB, während die Kinderhilfe Senegal die Finanzierung von Gebäuden, Ausstattung und teilweise auch die des laufenden Betriebs übernommen hat.

Um die Entwicklung in Baïla und der Region weiter voranzubringen, sind noch viele weitere Projekte nötig. Welche in den nächsten Jahren vorgesehen sind, können Sie auf der Seite "Unsere neuen Projekte" nachlesen.

Wenn auch Sie wollen, daß die Einwohner von Baila die Möglichkeit bekommen, ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben auf dem Land zu führen, helfen Sie uns mit einer Spende, Ihrer Mitglied- oder Patenschaft !

 

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