Afrika

Trotz jahrzehntelanger staatlicher Entwicklungs- und Katastrophenhilfe durch die Industrieländer hat sich die Lage der meisten Schwarzafrikaner keineswegs verbessert: Hunger und Seuchen, Krieg und Flüchtlingselend bestimmen ihren Alltag. Die Experten sind sich inzwischen einig:
Hauptursache für das fortgesetzte Elend ist die Tatsache, daß es in den meisten Ländern Schwarzafrikas an wirtschaftlichen Strukturen fehlt, in der die Menschen langfristig unabhängig und selbständig ihre Existenz sichern können.

Erst wenn möglichst vielen Kindern die Chance auf eine gute Schul- und Handwerksausbildung geboten wird, kann nach und nach eine regionale Wirtschaftsstruktur mit mehr Arbeitsmöglichkeiten auf dem Land entstehen.

Erst wenn die nachwachsende Generation auf dem Land eine konkrete Existenzperspektive erhält, wird die Elendsflucht in die großen Städte und nach Europa aufhören!

Zwischenbilanz

In den 17 Jahren ihres Bestehens hat die Kinderhilfe Senegal e.V. durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Patenschaften mehr als 350 000 € gesammelt und fast restlos in die Schul- und Ausbildungsprojekte in Baïla und Souda investiert.

Mit diesem Geld wurden 3 Gebäude komplettiert, 17 neue Gebäude erstellt und 7 verschiedene handwerkliche Ausbildungszweige sowie 2 Vorschulen für über 210 Kinder fachgerecht ausgestattet und mit einheimischem Personal versorgt.

In den Schul- und Ausbildungsstätten sind derzeit über 20 Einheimische als Lehrkräfte oder Hilfspersonal dauerhaft beschäftigt und erzielen ein dem Landesstandard entsprechendes regelmäßiges Einkommen.

In Baïla ist durch die Projekte der KHS eine kleinräumige, aber in der gesamten Region wirksame wirtschaftliche Infrastruktur entstanden, was auch durch das hohe Interesse der senegalesischen Regierungsstellen und die staatliche Übername der drei Berufsausbildungszentren verdeutlicht wird. Die KHS wird diese Einrichtungen weiterhin durch Förderung bei der Beschaffung von Ausstattungsmaterial begleiten.

Die KHS kann darauf verweisen, dass ihr Konzept der unmittelbaren und unbürokratischen „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfolgreich umgesetzt wurde. Es dürfte nur wenige Entwicklungshilfevereine geben, die einen ähnlich hohen Wirkungsgrad aufweisen.

Um die Entwicklung in Baïla und der Region weiter voranzubringen, sind noch viele weitere Projekte nötig. Welche in den nächsten Jahren vorgesehen sind, können Sie auf der Seite "Unsere neuen Projekte" nachlesen.

Wenn auch Sie wollen, daß die Einwohner von Baila die Möglichkeit bekommen, ein selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben auf dem Land zu führen, helfen Sie uns mit einer Spende, Ihrer Mitglied- oder Patenschaft !

 

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